27.06.2015 Straight North

Auf dem Weg nach Norden bin ich recht viel gefahren um auf die Nordinsel zu kommen. Es war gerade eine Kältewelle auf der Südinsel. Minus 20 Grad, aber ich hatte nur minus 10 in meinem Auto in der Nacht. Fürs Zelt war es mir zu kalt.

P1060627

P1060628

Unterwegs bin ich noch zum Mt Hutt Skigebiet gefahren um mir das mal anzuschauen. Sehr lange Schotterstrecke um da hinzukommen. Aber man kann vom Berg das Meer sehen. Das ist eine starke Kombination.

P1060634

P1060637

P1060656

Ein schnelles Bett für die Nacht im Auto. Wieder um die minus 10.

P1060662

In Picton habe ich noch Joni, der auch auf der Austernfarm arbeitet, besucht. Es war sehr nett ihn wieder zu sehen und auch seine Familie kennenzulernen. Am nächsten Morgen ging es dann direkt mit der Fähre nach Wellington auf die Nordinsel.

Ich bin am Anbend noch bin Whanganui gekommen. In der Gegend gab es einige Tage vorher gewaltige Regengüsse und die Flüsse gingen über die Ufer und Erdrutsche haben fast alle Strassen blockiert. Ich bin bis spät in die Nacht durch die Gegend geeiert und haben keinen Platz zum schlafen gefunden. Ich musste dauernd umdrehen, und alle möglichen Plätze waren 50cm tief mit Schlamm bedeckt. Zum Glück hatte ich ein Auto mit Allrad.

Der nächste Morgen

P1060706

Whanganui während den Aufräum-Arbeiten

P1060714

Weiter unterwegs nach Norden. Es gab sehr viele Strassensperren und irgendwann bin ich eine gesperrte Strasse gefahren, da es ansonsten einen Umweg von mehreren hundert Kilometern bedeutet hätte. Die Bauarbeiter, die versuchten die Straßen wieder freizuschaufeln haben mich freundlicherweise durchgelassen.

Ich bin keine einzige Schotterstrasse gefahren. Der Matsch kam von normalen Straßen, bzw. dem was davon noch übrig war. Oft war die halbe Straße mit den Berg runtergerutscht.

P1060720

P1060729

P1060730

P1060733

P1060749

Es war eine sehr aufregende Fahrt, aber irgendwann war ich durch. Hier kam dann der Mt Ruapehu in Sicht.

P1060757

Und nebenan Mt Ngauruhoe, auch bekannt als Mt Doom / Schicksalsberg. Frodo war nicht zu sehen.

P1060761

P1060783

P1060790

Zum Abend erreichte ich Taupo wo ich dann auch über Nacht blieb.

P1060793

23.06.2015 Weingut im Winter

Die letzten 2 Wochen haben wir auf einem kleinen ökologischen Weingut in der Nähe von Kurow verbracht. Dort haben wir in dem alten Farmhaus gewohnt, da ansonsten niemand mehr auf dem Anwesen lebt. Zum Glück gab es einen netten Ofen, den wir dann auch fast Tag und Nacht in Betrieb hatten. Das Haus war gar nicht isoliert und draußen war es sehr windig und kalt. Aber solange der Ofen an war hat das gepasst.

P1060568

P1060582

Wir haben dort 4 Stunden am Tag gearbeitet und dafür konnten wir dort bleiben und Renzo hat uns alle Lebensmittel gekauft die wir wollten.

So waren die Vormittage mit Weingut Arbeit gefüllt, die Nachmittage mit Gitarre spielen und die Abende mit ausgiebigem Kochen. In der Zeit haben wir wirklich gut gelebt mit gutem Essen und viel Nachtisch.

P1060578

An den Wochenende waren wir ein bisschen unterwegs. Wir sind nach Tekapo gefahren, das bekannt ist für seine dunklen klaren Nächte. Sehr berühmt zum Sterne beobachten. Aber leider war es recht stürmisch und wolkig in der Nacht. So sind wir nachts aufs Land rausgefahren und haben uns in den Schlafsäcken aufs Autodach gelegt und im kalten Wind die Sterne durch Wolkenlöcher beobachtet.

P1060532

P1060535

P1060540

Auf dem Rückweg haben wir noch beim höchsten Berg Neuseelands vorbeigeschaut. Dem Mt Cook mit seinem Gleitscher im Hooker Valley

P1060541

Die Gegend ist sehr ruhig, aber mit den Bergen ringsum einfach schön. Und auch das Wetter war nicht schlecht. Nachts kalt, aber mit der Sonne tagsüber ganz nett. Wenn es nicht gerade regnet.

Die Elephant Rocks sind da auch ganz in der Nähe. Das ist der Ort an dem ein Teil von Narnia gedreht wurde.

P1060588

P1060589

P1060599

P1060600

P1060610

Jetzt geht’s weiter nach Norden

Es war eine wirklich schöne Zeit und sehr nette Leute!

08.06.2015 Über den Süden nach Oamaru

Nach einem kurzen Besuch in Queenstown und dem Abschied von Tomer, der nach Indien weiterreiste ging es am Lake Wakatipu nach Te Anau weiter.

P1060343

P1060366

Unterwegs kamen wir noch an den schwebenden Bergen vorbei.

P1060369

In Te Anau fanden wir ein sehr nettes Hostel in dem wir ein paar Tage bleiben und fleißig kochten und backten. Vor allem amerikanische Nachspeisen haben wir ausprobiert.

20150603_141840

20150603_205506

20150603_205524

20150602_202854

So ging es danach weiter zum Milford Sound und danach nach Invercargill.

AdjMH-1060398AdjMH-1060398

Invercagill wurde im Reiseführer als, frei übersetzt, “irgendwie flache und nichtssagende Stadt” beschrieben. Irgendwie habe ich auch keine Bilder gemacht, aber es gab eine unendliche Anzahl von Kirchen. Und dort war das Motorrad von dem Film “The World’s fastest Indian” ausgestellt. Den Film kann ich übrigens wirklich empfehlen.

Oamaru ist eine interessante Stadt die sich fast komplett dem Steampunk Genre verschrieben hat. Die Stadt war mal der wichtigste Hafen der Südinsel. Und als das nicht mehr so lief hatte keiner Geld die alten Gebäude abzureißen und daher sind dort jetzt immer noch viele Häuser übriggeblieben.

P1060489

P1060485

P1060514

P1060491

Ich bin noch mit Dakota unterwegs und wir haben ein kleines Weingut gefunden wo wir für Unterkunft und Verpflegung einige Stunden pro Tag arbeiten können. Da geht’s jetzt hin.