04.02.2015 Luminate Festival

Ich bin auf dem Luminate Festival in den Canaan Downs. Das liegt zwischen Motueka und Takaka auf dem Takaka Hill. Die Landschaft hier ist einfach atemberaubend. Es ist eine sehr hügelige Gegend mit grassigen Lichtungen und viel altem „Beech“-Wald. Die Bäume habe lauter winzige Blätter und  erzeugen wirklich schöne Formen im Wald. Außerdem gibt es hier herrlich viele Felsen und Höhlen. Fast alle Flüsse und Bäche sind hier trocken, oder verschwinden nach kurzer Strecke im Boden.

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Ich bin wirklich froh hier zu sein. Es sind so unglaublich viele nette und unkomplizierte Menschen hier unterwegs und ständig viele Workshops zu vielen Themen. Ich habe viel Zeit im Circus Bereich verbracht und einige Workshops an diesen Seidentüchern (airial silk) mitgemacht mit hoch und runterklettern (was einfach ist) und einigen „drops“ (die oft recht schmerzhaft sind). Das bedeutet man verknotet sich in 3m Höhen in den Tüchern und lässt dann „los“ und wickelt sich beim Fallen ab. Natürlich schon mit System, aber das Abbremsen ist oft schmerzhaft.

Rechts im Bild sieht man das Gestell dafür.

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Oder ich habe mit vielen Leuten auf einer der vielen Slacklines oder mit Pois Zeit verbracht. Oder beim Singen oder sonstwo. Es gab auch ständig Musik, jedoch waren da gute wie auch sehr schräge Aufführungen bunt gemischt. Musikalische Pause war jeden Morgen von 6 – 9. Aber da der Campingbereich durch eine kleine Hügelkette von dem Festival Gelände abgetrennt ist, war das kein Problem wenn man schlafen wollte.
Das Wetter war hier auch recht spannend. Die Sonne hat die ersten Tage so vom Himmel gebrannt, dass man nur den Schatten der Bäume aufsuchen konnte. Nachts war es dann frisch, aber ok. Am Samstag fing es dann an zu regnen und hat auch bis Montag Mittag nicht aufgehört. Da war dann vor allem der Sonntag ein recht ruhiger Tag mit viel Zeit im Zelt und Lesen. Jetzt ist es sonnig bis bewölkt, aber die Nächte sind empfindlich kühl.
Ein Vortrag (8 Stunden) war über die Unified Field Theory von Nassim Haramein, vorgetragen von Jamie Janover. Das war zwar ein spannendes, wenn auch etwas abgedrehtes Thema, aber es war ein ziemlich amerikanischer Vortrag mit dem Motto, wenn ich euch viele Bilder zeige, dann muss es stimmen. Aber er war ein guter Redner und es war wirklich auch viel interessantes dabei, wobei es etwas an Beweisen oder Herleitungen mangelte.
Die Zirkusleute waren auch die ganze Zeit da und so gab es ständig Feuershows oder Aufführungen. Mal geplant, mal ganz spontan, aber fast die ganze Nacht. Viele der Leute hier sind auch nicht gerade unbegabt und haben ihre Pois und wasauchimmer auch mit dabei.

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Vor allem die Nächte mit vielen großen Feuern, ständiger Trommelmusik und Vollmond auf diesem einzigartigen Gelände waren wirklich beeindruckend.
Heute war ich mit Vincent etwas wandern und habe gleich eine Höhle gefunden und erkundet. Das war aber eher ein 5m tiefer Schacht, der dann seitlich einige Meter tiefer endete. Danach haben wir aber noch einen kleinen trockenen Fluss gefunden der einfach in einer Felswand endete.

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Nach einem bisschen Suchen habe ich den Eingang zu einem echt großen Höhlensystem gefunden, dass wir dann so 15m tief und vielleicht 60m in den Berg erkundet haben. Danach sind wir aber umgekehrt um uns nicht zu verlaufen. Es gab fast unendliche Möglichkeiten abzubiegen.
Eine wirklich schöne Gegend und komplett ohne Handyempfang. Und mit 2 Duschen für 4000 Leute und ohne Mülleimer und mit 2 Wasserhähnen für alle. UND es hat funktioniert!
Gruß
Manuel

Ein Gedanke zu „04.02.2015 Luminate Festival“

  1. Hey Manu!
    Das hier ist nun der von uns lang ersehnte Bericht zu deinem Festival! Vielen Dank! Aber eine ruhige Zeit ohne Handyempfang sei dir auch gegönnt!
    Das klingt wirklich fantastisch mit dem Festival, da wäre ich doch auch gern dabei gewesen und bekomme gerade schon wieder etwas Fernweh….

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