13.02.2015 Im Nordwesten der Südinsel

Ich bin von Takaka nach Nordwesten gefahren um mal ein bisschen die Gegend zu erkunden. Direkt bei Takaka gibt es die größten und klarsten Quellen Ozeaniens. Aber das war zwar schön, jedoch durfte man das Wasser nicht berühren und es gab einen kurzen eingezäunten Weg. Das Wasser war sehr klar und man konnte bis auf die Wellen an der Oberfläche, alles im Wasser sehen. Aber ich fand das nicht so nett.

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Danach habe ich noch ein altes restauriertes Wasserkraftwerk angeschaut. Das fand ich wirklich gut. Vor allem produziert der Generator 250KW. Und durch die recht große Höhe braucht das einen relativ geringen Wasserdurchsatz. Da hätte ich mit viel mehr Wasser gerechnet.

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Ich bin weiter über Schotterpisten zum Whanganui Inlet gefahren. Das ist eine ziemlich große “Bucht” und fast niemand wohnt dort. Aber es war etwas schwer einen Schlafplatz zu finden. Selbst in dieser verlassenen Gegend war fast jeder der wenigen möglichen Plätze von Leuten besetzt die dort übernachten wollten. Ich habe dann mein Lager auf einem winzigen Wanderparkplatz in den Bergen aufgeschlagen. Aber auch dort waren die Büsche mit Toilettenpapier übersäht. Ich verstehe echt warum die Einheimischen dem ganzen immer genervter gegenüberstehen. Wenn sich die Reisenden etwas vernünftiger benehmen würden sollte das wirklich kein Problem darstellen.

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Ein Teil des Inlets bei niedrigerem Wasserstand

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Der Sternenhimmel von meinem Schlafplatz

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Die Wanderung auf den Knuckle Hill war wirklich super mit einem schönen Ausblick und wirklich war mit der Sonne.

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Ich habe an dem Abend noch einen optisch wunderschönen Schlafplatz gefunden.

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Aber nachdem abends der Wind nachgelassen hatte, kamen die Sandflies in Massen!

Ich konnte erst im Dunkeln kochen, da die dann nicht mehr so aktiv sind und musste am nächsten morgen lange warten bis der Wind stark genug war, dass ich aus dem Zelt konnte.

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Gruß

Manuel

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